2026-01-07
Siliziummineralien repräsentieren die Gruppe von Mineralien, die aus Silizium und Sauerstoff bestehen und die chemische Formel SiO2 bilden. Siliziumdioxid kann in makrokristalliner, kryptokristalliner und amorpher Form vorkommen.
Die Industrie verwendet vorwiegend die kristalline Form von Siliziumdioxid, d.h. Quarz. Siliziumdioxid wird als granulare Produkte mit einem Partikelgrößenbereich von >63 µm verwendet. Feinkörniges Siliziumdioxid wird als funktioneller Füllstoff in verschiedenen Anwendungen eingesetzt.
Siliziumdioxid kommt in fast 10 verschiedenen Kristallformen vor, wobei Quarz, der häufigste Vertreter, im trigonalen Kristallsystem kristallisiert.
Quarz wird aus Hartgesteinlagerstätten abgebaut, wobei die wichtigsten Vertreter Ganglagerstätten oder pegmatitische Lagerstätten und Alluviallagerstätten sind. Die Mineralisation bzw. der Lagerstättentyp, die Begleitmineralien, Verunreinigungen, die zusammen mit dem Quarz in der Lagerstätte vorkommen, sowie die Verwachsung der Mineralien in der Erzmatrix definieren den Prozessweg.
Es ist chemisch inert, chemisch beständig gegen fast alle Säuren mit Ausnahme von Flusssäure und löslich in alkalischen Flussmitteln.
Quarzsand wird in Farben & Kunststoffen, Schleifmitteln, Keramik, Glas, Filtration, Oberflächenbehandlung in Sport- & Freizeitanlagen, im Bauwesen, in Dichtstoffen & Klebstoffen, in der Chemikalienproduktion, in Gießereien, in der Ölproduktion, in metallurgischen Anwendungen und in der Landwirtschaft verwendet.
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